Archive for the ‘Allgemein’ Category

Der König ist tot…

Montag, Juli 4th, 2011

…es lebe der König!

Liebe Leser, am Donnerstag, den 4. Oktober 2007 starteten wir diesen Blog als Vereinslogbuch und erhielten zwischenzeitlich allein auf diesem Bereich eine Zugriffszahl von beinahe 41.500 Klicks. Das ist einerseits das, was Ebay in 15 Sekunden zu verkraften hat, andererseits auch das, was für ein nur 47 Male gebautes Flugzeug ein ordentliches Interesse dokumentiert.

Aber nun ist die Zeit reif, diesen Teil der Geschichte zu beenden und neue Wege zu gehen. Unter unserer neuen Internetseite (www.hansajet.de wird nun umgeleitet auf www.hansa-jet.de - und bald verschmolzen) werden von nun an alle aktuellen Informationen direkt auf der Startseite zu lesen sein. Die neue Seite ist damit eine Art Vereinslogbuch, so daß von nun an alles übersichtlicher und besser werden wird.

Alle Abonententen dieses Blogs bitten wir, auf der neuen Seite die Mailinglisten zu aktivieren und von nun an regelmäßig die neue Seite zu besuchen - denn diese wird nun hiermit ihren letzten Eintrag erhalten.

Wir danken nun an dieser Stelle für das große Interesse und versprechen, daß es auch in Zukunft mit uns nicht langweilig wird.

In diesem Sinne, auf zu neuen Ufern

Eckhard Giese

Alles neu…

Dienstag, Juni 21st, 2011

Hallo liebe Leser,

es ist in der vergangenen Zeit viel geschehen! Der offizielle Startschuss zur Restaurierung ist gefallen, der erste Spatenstich ist unter Begleitung von Presse und Medien Anfang April erfolgt, behördlich ist die Marschrichtung weiter festgelegt worden, unser Team wächst und formt sich zu einer Einheit - wir können also von echten Fortschritten berichten.

Und dabei sind wir auch schon beim nächsten Thema, unseren bisher regelmäßigen Berichten hier in diesem Blog und generell auf unserer Internetseite.

Wie schon mehrfach thematisiert, wächst im Hintergrund unsere neue Internetseite heran, auf der Sie ab nun in regelmäßiger Folge unsere Berichte einsehen können. Noch liegt diese auf www.hansa-jet.de und ist für Sie dort zu besuchen, jedoch steht eine vollständige Umschaltung sehr bald bevor.

Erfahren Sie nach der offiziellen Umstellung am 01.07.2011 auf unserer neuen Seite mehr über die ersten Tätigkeiten, über die seit dem regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen, alles herum um den HANSA JET und dütt un datt - und das reichlich bebildert.

Haben Sie Interesse, an unserem Projekt mitzuwirken? Schreiben Sie uns eine E-Mail - unter personal@hansajet.de wird Ihre Anfrage direkt an das betreffende Ressort weitergeleitet.

Generelle Informationen oder Anfragen richten Sie weiterhin bitte an info@hansajet.de

Also, wir freuen uns, diesen wichtigen Schritt bald vollzogen zu haben und Sie dann wieder regelmäßig hier im Internet informieren zu können.

Fragen? Gern!

Viele Grüße
Eckhard Giese

Auszeiten … und deren Nutzen …

Dienstag, Januar 25th, 2011

Das, was auf der folgenden Abbildung wie die Luftaufnahme eines Kraterfeldes aussieht, ist in Wirklichkeit  die stark vergrößerte Aufnahme einer Ansammlung von Enteroviren.

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Unter anderem auch diese kleinen Gesellen sind für unser Gehuste, Geschnupfe und Geniese in diesen Tagen verantwortlich. Neben einigen anderen Viren sind sie Auslöser für die grippalen Infekte, die uns immer wieder diese gewissen Auszeiten verschaffen, in denen wir Bett- oder Sofalägerig die Zeit vergehen lassen müssen.

Der Mensch hat dann Zeit zu überlegen, was der denn seinen Tag herumbekommt, während er sich der Genesung hingibt. Man macht hoffentlich einen Bogen um Dschungelcamp und QVC und schnappt sich vielleicht viel besser mal wieder ein gutes Buch - oder wie in meinem Fall den Laptop.

Nicht, daß nicht schon genug Zeit im Beruf vor dem Bildschirm verdampft. Aber nun kann man auch mal wieder schauen, was sich in den Bereichen Datenpflege und laufenden Projekten so alles angesammelt hat. Und in Sachen HANSA JET gibt es noch eine ganze Menge, was kurzfristig über die Bühne gebracht werden möchte.

Bis Anfang 2010 berichteten wir über fast alles, über das es sich zu schreiben lohnte. Doch dann wurde es leiser… Sicher nicht, weil die Welt keinen Gesprächsstoff mehr zu bieten hatte oder weil uns zum HANSA JET die Themen ausgingen. Viel mehr sind es die Mengen an Themen, die insgesamt zu bewegen sind aber auch Diskussionen, die einfach nicht in die Öffentlichkeit hinausgetragen werden dürfen - um z.B. laufende Verhandlungen nicht zu gefährden.

Was sich in absehbarer Zeit - also noch im ersten Quartal 2011 ändern wird, lässt sich aber jetzt schon mal auf einen Punkt bringen: Sehr viel!

Fangen wir mit dem an, was alle Vereinsmitglieder betrifft: In den nächsten Tagen geht an alle Mitglieder die Einladung zur nächsten Vollversammlung hinaus - das Datum? noch unbestätigt, da die letztendliche Raumzusage noch aussteht, jedoch gehen wir von Mitte Februar aus. Keine Angst, wir werden in unserer Einladung präziser.

Dann stehen die nächsten Messetermine an, an denen wir uns wieder zeigen werden. Aber viel entscheidender: Die wichtigsten Vorraussetzungen für den Beginn der Restaurierungsarbeiten sind geschaffen, so daß wir in Kürze mit den Arbeiten starten können. Dieses wird dann natürlich ausgiebig dokumentiert, wobei wir auch schon beim nächsten Thema wären: der neuen Internetseite.

Diese seit 2004 gewachsene Seite gehört sehr bald der Vergangenheit an, denn im Hintergrund sind die Arbeiten weit vorangeschritten so daß wir uns ebenfalls noch im ersten Quartal völlig neu aufstellen können.

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Sobald die wichtigsten Funktionen stehen, informieren wir Sie! Vieles wird einfacher und übersichtlicher, für Sie als Leser und für uns als diejenigen, die Sie auf dem Laufenden halten.

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Schon seit etwa einem Jahr ist unsere Projektsteuerung im Betrieb, mit deren Hilfe wir die vielen Aufgaben zuornen und bewältigen können. Es tut sich viel - im Hintergrund - im Verborgenen, wo die Öffentlichkeit leider nicht immer hinschauen kann, weshalb sich da und dort vielleicht der Eindruck des Stillstandes bilden mag. Es lassen sich aber nun nicht alle Themen darstellen, wie z.B. das akribische Arbeiten unserer Technik in den verstaubten Unterlagen oder das Vorbereiten unseres Arbeitsplatzes in Finkenwerder.

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Mit der Freigabe unserer neuen Seite werden wir uns aber in gewohnter alter Manier zu Wort melden und dafür sorgen, daß unser Projekt in jedem Fall transparent bleibt und Sie wissen, wozu es gut ist, einen HANSA JET in Hamburg wieder flugtüchtig zu restaurieren.

Bis bald in neuer Frische

EG

 

PS.:

anbei noch ein Schmankerl aus alten Zeiten. Diese Aufnahme zeigt unser Vereinsmitglied Rolf Schwingel im Jahr 1967 beim Lackieren unseres HANSA JET. Noch heute trägt unsere WN 1025 den Originallack, so daß sich Rolf jederzeit von seiner damaligen Arbeit überzeugen könnte. Mehr davon auf unserer neuen Seite!

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…es endet, wie es begann!

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010

Hallo liebe Leser,

das Jahr 2010 hat es irgendwie in sich – es begann mit Schneemassen und nun endet es auch wieder in gleicher Manier. Zwischendurch kämpften wir gegen Vulkanasche aus Island, Hochwasser in Pakistan, Erdbeben- und Grubenopfer in allen Teilen der Welt, gegen die Spanier im WM-Finale, für oder gegen den Abriss eines Bahnhofsgebäudes, trauerten um die vielen Opfer anlässlich der Love-Parade-Panik sowie um Loki Schmidt, waren entsetzt über die Folgen der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko und durften über die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke strahlen. Ach ja, und aus WikiLeaks leckte es auch noch plötzlich Informationen…

Aber dann war da ja auch noch unser Flugzeug!

Während sich die Welt also weiterhin hochfrequent um sich selbst drehte, brachten wir in der Zwischenzeit unseren Umzug nach Finkenwerder hinter uns, stellten unser Team völlig neu auf, indem wir die notwendige Struktur schufen, führten erste erfolgreiche Gespräche mit dem Luftfahrt-Bundesamt, freuten uns über viele Neuzugänge in unserer Mitgliederliste, nahmen an diversen Veranstaltungen teil, um den Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren, vertrieben den Staub aus unseren Dokumenten, richteten Büro-, Lager und Werkstattcontainer ein…

…und ebneten so endlich die Bahn für den wirklichen Beginn der intensiven Restaurierung unseres HANSA JET.

Für das nächste Jahr haben wir uns viel vorgenommen! Es steht wieder ein großer Materialtransport aus Lib… äh Süddeutschland nach Hamburg an, so daß wir unseren Ersatzteilbestand noch einmal erheblich ausweiten können, gemeinsam mit dem LBA und unserer technischen Leitung werden die Restaurierungsschritte geplant – und nicht nur darüber geredet, sondern in erster Linie auch umgesetzt, Werkzeug wird beschafft, Messen werden organisiert, Begehungen des Flugzeugs ermöglicht – und so lassen sich die Schlagworte beliebig fortsetzen.

Wir sind jedoch weit davon entfernt, in einer Art Aktionismus zu verfallen, vielmehr ist es die Fortsetzung unseres bisher so erfolgreichen Prinzips, sich einfach nicht von der Größe und dem Umfang unseres Ziels abschrecken zu lassen und statt dessen Schritt für Schritt die einzelnen Themen abzuhaken.

Einer der Schritte wird auch sein, unsere Mitglieder und die uns nahestehenden Enthusiasten weiterhin regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Dieses geschieht nicht nur durch dieses Logbuch und die vielen persönlichen Gespräche, seit etwa einem Jahr versenden wir auch unseren Rundbrief – das HANSA Journal. In noch unregelmäßigen Abständen, mindestens jedoch einmal pro Quartal erscheint es als PDF oder wird auf Wunsch auch postalisch zur Verfügung gestellt – und informiert ausführlich über den Status Quo des Vereins.

In dieser Ausgabe stellt sich unter anderem unser Standortkoordinator Kevin Girnth vor, ebenso informiert Wolfgang Grimm - einer unserer Technikkoordinatoren - über die notwendigen Qualifikationen innerhalb unserer Technikgruppe. Ist Ihr Interesse an unserem Journal geweckt worden? Senden Sie uns gern eine E-Mail an info@hansajet.de und Sie werden umgehend in den Verteiler aufgenommen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie sich intensiv an der Restaurierung des HANSA JET beteiligen oder schlummern bei Ihnen im Keller noch Unterlagen? Wir freuen uns sehr über jedwede Hilfe, Unterstützung oder Beteiligung.

Doch nun möchten wir dieses Jahr erst einmal in Ruhe ausklingen lassen und wünschen Ihnen ruhige und besinnliche Feiertage.

Kommen Sie auch gut ins neue Jahr!

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Die besten Grüße und Wünsche

vom gesamten Vorstand des HANSA JET – Vereins

EG

2009/2010

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Dieses Mal ganz kurz und knapp:

Wir wünschen Euch/Ihnen ein schönes Sylvester, senffreie Berliner und ein erfolgreiches Jahr 2010.

Dieses scheint in der Tat sehr spannend zu werden - angesichts unseres Umzugs nach Finkenwerder freuen wir uns schon auf die nächsten Wochen, die wieder einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten.

Alles Gute

EG

UNSER HANSA JET ZIEHT UM

Montag, Dezember 21st, 2009

Immer wieder, liebe Leser, sprachen wir von unseren langwierigen Verhandlungen in Sachen “Hallenplatz” und den vielen Frustrationen, die wir im Laufe der Zeit am Hamburger Flughafen, aber auch in anderen Angelegenheiten überstehen mussten.

Dieses ist im Prinzip das Kapitel, das uns im Wesentlichen von der weiteren Restaurierung unseres Fliegers abhielt.

Auch kündigten wir schon oft an, es werde in Kürze eine Entscheidung zu dieser Frage geben, ohne dabei konkreter zu werden. Zu oft haben wir etwas bejubelt, was sich danach als Fehler erwies. Deshalb beschlossen wir, erst dann Ross und Reiter zu nennen, wenn kein Zweifel mehr an der Sachlage besteht.

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde des HANSA JET, es ist soweit, wir haben einen wesentlichen Fortschritt erzielt und freuen uns Ihnen nun mitteilen zu dürfen, daß unser Flugzeug am Samstag, den 16. Januar 2010 per Tieflader das Gelände des Flughafens verlassen und zu seinem neuen Standort überführt wird.

Und dieser neue Standort ist kein geringerer Platz als das Gelände des AIRBUS-Werkes in Hamburg Finkenwerder. Unser HANSA JET kehrt heim an seinen Geburtsort nach Finkenwerder.

Sobald die S05 quasi in ihren Kreißsaal zurückkehrt, sind auch endlich die Möglichkeiten gegeben, mit den Restaurierungsarbeiten zu beginnen und in geregelter Folge den weiteren Weg bis zur Wiedererlangung der Flugtüchtigkeit zu gehen.

Apropos Weg – der Weg durch Hamburg liegt ja nun noch vor uns. In alter Tradition, so könnte man fast schon schreiben, wird wieder die Firma Dehrner Transporte mit der Aufgabe betraut, unser Flugzeug aus Fuhlsbüttel abzuholen und nach Finkenwerder zu bringen.

Schon vor zwei Jahren organisierte uns Herr Egenolf eine reibungslose Überführung von Manching nach Hamburg. Auch im Januar werden wir wieder mit zwei schweren LKW sowie mit mehreren Begleitfahrzeugen unseren Bestand bewegen.

Und dieses ist nicht nur nötig und willkommen aufgrund unseres Wunsches, nun endlich mit der Restaurierung beginnen zu können. Den letzten Anstoß gab eine Nachricht vom Flughafen Hamburg, man habe zwischenzeitlich die Halle vermietet und fordere uns nunmehr auf, bis zum 31. Januar 2010 das Gelände zu verlassen. Bisher habe man uns auf dem Gelände geduldet, doch nun werde die Fläche benötigt, alternative Flächen seien für uns leider nicht verfügbar. Man wünsche uns jedoch für die Suche nach einer anderen Unterbringung viel Erfolg.

Diese Mitteilung markiert nun endgültig das Ende unserer gemeinsamen Zeit mit dem Hamburger Flughafen. Darum blicken wir nun nach vorn und freuen uns über die Aussicht, die uns südlich der Elbe geboten wird.

Wenn wir nun im Januar die Tieflader beladen und am Sonnabend auf einer noch festzulegenden Route durch Hamburg fahren, werden wir hoffentlich ein letztes Mal unser Flugzeug auf einer öffentlichen Straße bewegen. Das Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre auf der zugewiesenen Stellfläche in einer Airbus-Halle unser Flugzeug vollständig zu restaurieren und in einen flugtüchtigen Zustand zu versetzen.

Zwar ist es bis dahin noch ein weiter Weg, aber dieser kann nun endlich beschritten werden.

Zuvor ist jedoch die Transportlogistik gefragt. Der Rumpf wird wieder auf einer sogenannten Kesselbrücke transportiert, während ein weiterer LKW, ein Gliederzug die Flügel und Triebwerksgondeln transportiert. Hinzu kommt noch ein LKW von Europcar, mit dem wir wieder Leitwerk, eines unserer Triebwerke und weitere Ausrüstung verbringen.

Die Beladung wird schon am Freitag erfolgen, der eigentliche Transport findet dann am Samstag statt – begleitet durch die Presse und von vielen Schaulustigen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier in unserem Vereinslogbuch, hier werden wir Sie über die weiteren Schritte informieren.

Fragen hierzu richten Sie bitte per E-Mail an info@hansajet.de, telefonisch erreichen Sie uns unter der Rufnummer 040 64506831.

Mit dieser frohen Botschaft endet nicht nur das Jahr 2009, sondern auch die Zeit am Hamburger Flughafen mit einer phantastischen Kehrtwende.

Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang bei der Lufthansa Technik für die großartige Unterstützung sowie bei den Kollegen der Lufthansa Cityline, die stets ein wachsames Auge auf unseren Flieger und die zahllosen Einzelteile richteten. Mit solchen Nachbarn kann man sicher sein, daß alle Teile dort bleiben, wo sie abgelegt wurden.

In diesem Sinne verbleiben wir mit den besten Grüßen und den besten Wünschen für das Jahr 2010

Eckhard Giese & Wolfgang Borgmann

Häns’chen-klein

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Guten Tag zusammen,

der aufmerksame Leser dieses Tagebuchs mag sich womöglich noch erinnern, wir waren vor einiger Zeit in der glücklichen Lage, uns ein Windkanalmodell des HANSA JET aus der Ausbildungswerkstatt von Airbus ausleihen zu dürfen, um dieses per Lasertechnik scannen zu lassen.

Als wir dieses damals unter großem Aufwand “vom Hallen-Himmel holten” und zum Transport vorbereiteten, fiel auch dem letzten von uns die seltsame Konfiguration dieses Modells auf.

Wie sich schnell ergab, handelte es sich hierbei um ein Windkanalmodel der HFB 330, des nie gebauten FAN JET.

Aber - wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, über ein derart perfekt dimensioniertes Modell verfügen zu können, und so fuhren wir fort mit der Planung.

Mittlerweile wurde das Modell gescannt und nach einiger Zeit auch wieder abgeholt und bei Airbus unter die Hallendecke gehängt.

Und nun wurde es ja Zeit, auch einmal zu schauen, was nun aus diesem Vorgang geworden ist. Und diese Zeit war am 30.09.2009 gekommen, als Wolfgang Borgmann und der Autor bei Firma Möbius erschienen, um mit Herrn Möbius persönlch über die weiteren Schritte zu sprechen.

Was wir dann vorfanden, begeisterte uns vollständig und übertraf unsere Erwartungen bei weitem! Während einiger zwischenzeitlicher Telefonate brachte ich die Idee auf, ein zerlegbares Modell im Maßstab 1:87 zu fertigen, damit man vielleicht einmal den Land-Transport des HANSA JET aus dem Jahr 2007 maßstabsgerecht auf einem HO-LKW nachstellen könnte.

Abgesehen davon, daß die nächsten Modelle (denn hier handelte es sich bekanntlich um einen ersten Entwurf) mit den Koordinaten der HFB 320 vermischt werden, so daß wir eine lupenreine 320 erhalten, war uns auf den ersten Blick klar, wie professionell hier gearbeitet wird.

Aber - schaun´se selbst:

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Inmitten der heute mitgebrachten Verkuylmodelle steht bereits der Rumpf einer HFB 330 zum Landtransport bereit. Nur noch das Höhenleitwerk müsste man demontieren…

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…und die Triebwerksgondeln, sonst müssen wir bei 3,80m Breite einen hohen Zuschlag wegen der Überbreite zahlen.

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Wie im Original als Aluminium, nur montagefreundlich per Steckvorrichtung und nicht mit zahllosen Flächenbolzen mit der Zelle verbunden!

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Man kann sich schon recht gut vorstellen, wie ein fertiges Modell auf einer “Kesselbrücke” hinter einem roten LKW wirken wird.

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Hier wird auf den zweiten und vielleicht auch erst dritten Blick deutlich, wo der Unterschied zwischen den Konstruktionen lag:

zunächst Entfall des Verdrängungskörpers am Leitwerk (später wieder eingeführt, da ein späterer Entwurf eine Leitwerksverstellung vorsah), Entfall der Verkleidung an der Seitenleitwerksnase mit fließendem Übergang zum Rumpf, natürlich die Verwendung der Mantelstromtriebwerke und der gestreckter Rumpf auf Höhe Einstieg

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Ein wunderhübsches Modell - und es ist nur ein erster Entwurf!

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Neben dem Windkanalmodell ist es wohl das einzig existierende Modell einer HFB330

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Und so sieht es auf dem Bildschirm aus, wenn die Dimensionen konfiguriert werden.

Bald gibt es hierzu mehr zu berichten, zunächst einmal werden die nächsten Entwürfe abgewartet und dann berichten wir wieder - über den Maßstab 1:87 und über noch viel größere Ergebnisse.

Um es aber gleich vorweg zu sagen, diese Modelle werden unbezahlbar und unverkäuflich sein. Eine Serienproduktion ist auf diesem Wege leider ausgeschlossen.

Fortsetzung folgt!

Maßstabsgerechte Grüße

EG

Familientag bei AIRBUS

Samstag, September 5th, 2009

Heute, also am 5. September 2009 findet in Hamburg Finkenwerder auf dem Airbus-Gelände der aktuelle Familientag statt. Aufgrund des erwarteten hohen Ansturms ist der Zutritt leider nur den Werksangehörigen gestattet - ansonsten würde sich wohl halb Hamburg auf die Beine machen, um A380 etc. aus der Nähe betrachten zu können.

Da wir mit unserem HANSA JET aber auch irgendwie zur Familie zählen (immerhin könnte man die HFB 320 als eine der Vorfahren der heutigen Airbusse bezeichnen …), sind wir mit einem kleinen überdachten Stand nahe der WN 1021 / S1 zur Stelle.

Für alle Interessierten, die leider keine Zeit oder keinen Zutritt zum Gelände haben, wird es hier nachher einen ausführlichen Bericht zu lesen geben.

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BERICHT

Stichwort Bericht - der Wetterbericht ließ zunächst nichts Gutes erahnen. Doch gegen 10h klarte es auf, Wind und Regen ließen nach und zeigten sich höchstens noch durch vereinzelte Schauer und Böen.

Als Stand wurde schon am Vorabend ein Zelt vorbereitet und zwischen Guppy und HANSA JET (WN 1021) aufgebaut.

Unser Anlaufpunkt war (fast) durchweg gut besucht - es ergaben sich im Laufe der Zeit viele interessante Gespräche. Auch nutzten viele unserer übrigen Vereinsmitglieder die Möglichkeit, einmal wieder untereinander in Kontakt zu kommen. Während der kurzen Regenphasen suchten auch “nicht unbedingt am HANSA JET interessierte” Gäste bei uns Unterschlupf. Aber auch bei diesen Standbesuchern konnten wir durchaus Interesse wecken.

Unser wohl ausgefallenster Gast war ein Baby, das von seinem gestressten Vater in unserem Zelt mit einer frischen Windel versorgt wurde.

Hoffendlich wird sich das Kind auch später bei dem Gedanken an vorgepfeilte Tragflächen wohl fühlen.

Nun aber erst einmal ein paar Fotos:

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Viele Grüße

EG

Heute vor 5 Jahren

Sonntag, Mai 17th, 2009

Am Montag Abend, den 17.05.2004 um 19h traf sich eine  luftbahrtbegeisterte und traditionsbewusste Gruppe, um einen Verein zur Rettung eines in Hamburg gebauten Reise- und Verkehrsflugzeug zu Gründen.

Fünf Jahre später blicken wir nun auf eine Gemeinschaft, die an den vielen, zwischenzeitlich aufgetauchten Hürden nicht zerbrochen, sondern sogar stetig gewachsen ist.

Vielleicht liegt es aber auch ein wenig daran, daß damals noch niemand ahnte, was sich uns alles in den Weg stellen sollte. Sicherlich ist der Hauptgrund vor allem in der guten Gemeinschaft zu finden, die sich zwischenzeitlich gebildet hat.

Ohne die vielen Kompetenzen in allen wichtigen Themenfeldern stünden wir heute wohl recht hilflos dar - wenn wir überhaupt noch stünden. So jedoch können wir auf eine sehr gute Struktur blicken, die in den letzten Jahren stetig gewachsen ist.

Daher danken wir nicht nur den vielen aktiven Mitgliedern dieses Vereins für ihre unermüdliche Arbeit, sondern auch den vielen Förderern, die uns immer wieder zur Seite stehen, wenn unser Projekt entsprechend Unterstützung benötigt.

In diesem Sinne, auf die nächsten fünf Jahre!

EG

Ostern 2009

Samstag, April 11th, 2009

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Osterfest und ein paar ruhige Tage. Lassen Sie es sich bei diesem phantastischen Wetter gut ergehen.

EG

AIX 2009

Donnerstag, April 2nd, 2009

Hallo zusammen,

mit einem feinen, kleinen Stand sind wir auf der diesjährigen AIX vertreten (siehe vorletzten Beitrag) und stehen einmal wieder Rede und Antwort in der Öffentlichkeit. Mit einer Stammbesatzung von vier Mann ist es dann auch möglich, sich etwas freier in den Messehallen zu bewegen und einmal zu schauen, was “die anderen” denn so schönes zeigen.

Bei uns mit dabei: HANSA JET Modell, Flugblätter, Bücher und jede Menge Informationen zu unserem zentralen Thema. Auch sind wieder Kaffeebecher unter die Leute gekommen. Ein Käufer stammte aus Korea, er war weder der Deutschen, noch der englischen Sprache mächtig - aber es gelang dann auch so, den Handel abzuschließen.

Der nächste Gast stellte schließlich alles in den Schatten, was wir uns hätten ausmalen können. Und wer stand da plötzlich vor uns?

Herr Nedim Sulyak, der Eigentümer der WN 1043 S23 in Istanbul, mit dem wir anfangs so zäh und verbissen verhandelten.

Nedim ante portas…

Mit dem Blick auf die Tassen begann er zu schwärmen und gestenreich zu betonen (wie bereits im Jahr 2004), sein Herz schlüge für den HANSA JET. Wie gewichtig der Herzschlag war, zeigte damals der von seiner Seite ausgehende Abbruch der Verhandlungen.

Beim Blättern im ausgelegten HANSA JET Buch entdeckte er auch ein Foto seines Fliegers - ein Grund für ihn, noch kräftiger ins Schwärmen zu geraten. Man habe die 1043 nun einem Museum in Istanbul geschenkt und man könne uns mit allen Ersatzteilen beliefern, wie wir überhaupt nur benötigten …

Aber Moment mal, haben wir diesen Wortlaut nicht schon einmal im Jahr 2005 gehört? Ja, da war doch soetwas! Schon damals wollte er eine Sache lieber einem Museum schenken, als an uns für gutes Geld zu verkaufen.

Dieser Sachverhalt ist im neuen HANSA JET Buch im übrigen ausführlich beschrieben - was Herrn Sulyak beim ersten Durchblättern offensichtlich entging, so daß er freudestrahlend drei Exemplare erwarb. Ob er noch immer so freudig strahlt, wenn ihm klar wird, daß er in unserem Buch nicht so sonderlich gut wegkommt?

Nun soll uns diese tragische Figur zur Stunde nicht weiter belasten, und deshalb betrachten wir nun noch mal ein paar Fotos unseres Standes. Noch bis Donnerstag sind wir im Hansepavillon anzutreffen - schauen Sie doch einmal vorbei!

Bis dahin vielleicht - alles Gute

EG

Und hier nun die Bilder:

HANSA JET - Infotafel

Dienstag, März 31st, 2009

Unsere erste öffentliche Infotafel ist montiert. Heute, am 31.03.2009 konnten wir endlich diese Tafel, bestehend aus einem originalen HANSA JET Modell von Verkuyl und einer mit technischen Daten bedruckten Aluminiumplatte im Café Himmelsschreiber am Flughafen Hamburg anbringen.

Schauen Sie doch mal ´rein - auf dem Weg zum GAT ist dieser nette Fleck nicht zu verfehlen.

Bis neulich

EG

Und wieder geht ein Teil Hamburgs …

Samstag, Januar 24th, 2009

… in den Hochofen.

Guten Abend zusammen,

in diesen Tagen spielen sich in einigen Ämtern, in verschiedenen Enthusiastengruppen und vor allem bei den Initiatoren für ein besonderes Projekt Dramen ab, die man von aussen wohl nur bedingt nachempfinden kann.

Es war einmal im Jahr 1968, als im Auftrag der Deutschen Atlantic Linie bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG die TS HAMBURG vom Stapel lief.

Doch schon im Jahr 1973 geriet die DAL in Insolvenz, die TS HAMBURG stand zum Verkauf und wurde schließlich von der sovjetischen Staatsreederei SOVKOMFLOT über amerikanische Strohmänner erworben.

Als Maxim Gorkiy wurde sie dann ab 1974 ohne Unterbrechung bis zum Jahr 2008 eingesetzt. Letzter Charterer war Phoenix Reisen in Bonn.

Zum wirtschaftlichen Verhängnis wurde diesem Schiff der Dampfturbinenantrieb, der mit seinem sagenhaften Brennstoffkonsum nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war/ist.

Aus diesem Grunde wurde dieses Schiff nun zum Verkauf angeboten - und von einem indischen Verwerter erworben.

Eine in Hamburg gegründete Initiative versucht(e) nun bis zum letzten Moment, eine Verwendung als Hotel- und Kongress-Schiff mit einem dauerhaften Liegeplatz in der Hansestadt konzeptionell einzubringen und bemühte sich dabei um Investoren und Genehmigungen.

Noch bis vor kurzem schien dieser Plan allein an den aufzubringenden ca. 4 Mio $US zu scheitern, jedoch sind nun Investoren gefunden, die diese Summe sowie die Folgekosten tragen können - und würden, wenn den seitens Hamburg eine Liegeplatzgarantie gäbe.

Sehr zur Überaschung aller wurde dieser Wunsch aber nun ausgeschlagen. Hamburg, genauer gesagt das “Strom- und Hafenamt” oder auf Neudeutsch “Hamburg Portauthority” (denn man leidet in Hamburgs Ämtern bisweilen auch am Verlust der Muttersprache) sieht sich nicht im Stande und ist auch nicht gewillt, für dieses Projekt einen Liegeplatz bereitzustellen.

Dabei bleibt völlig unbeachtet, daß hier ein tragfähiges Konzept vorliegt, bei dem mehrere Hundert Langzeit-Arbeitsplätze entstehen, garantierte Steuereinnahmen anstehen, ein weiteres Wahrzeichen ohne großen Aufwand installiert werden kann und damit in dieser bescheidenen Zeit ein deutliches Zeichen gesetzt würde.

So scheitert wohl im letzten Moment die Rettung dieses einmaligen Schiffes zugunsten eines Verschrottungsbetriebes in Indien, der in wenigen Wochen die Maxim Gorkiy auf dem Strand von Alang von unterbezahlten und schlecht ausgestatteten Arbeitern zerlegen lässt.

Übrig bleiben wird ein großer schmieriger Ölfleck, der langsam von der Tide in den indischen Ozean gewaschen wird.

Es ist nicht nur ein Jammer, sondern auch mal wieder eine bezeichnende Haltung der verantwortlichen Personen. Wir leisten uns in dieser Stadt lieber weiterhin bodenlose Fässer wie die Elbphilharmonie und treten einmalige Gelegenheiten dieser Art mit Füßen.

Eine Schande!

Und hier nun ein paar Aufnahmen der “TS HAMBURG” bzw. “MAXIM GORKIY”, damit wir sie nicht vergessen:

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Unweit des HFB-Geländes in Finkenwerder wurde sie gebaut

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Den Namen HAMBURG trug sie leider nur wenige Jahre

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Das heutige Erscheinungsbild

Bedauernde Grüße

EG

2009

Samstag, Januar 10th, 2009

Nun ist es schon ein paar Tage her, daß wir in das Jahr 2009 hineingeraten sind.

Unter den vielen Wünschen für das neue Jahr war immer wieder etwas zu hören wie z.B. “endlich mehr Ruhe…”, “im neuen Jahr möge alles besser werden“, “… 2008 sei zu turbulent gewesen”, “alle Hoffnungen ruhten nun auf 2009” und “endlich mit vielen Dingen aus der Vergangenheit abschließen…”

Doch das Jahr 2009 hatte es bis jetzt schon ganz gut in sich.

Klirrende Kälte in vielen Regionen, die selbst Frostschutzmittel zum erstarren brachte, Spitzenmanager, die ihrem Leben ein Ende setzen, weiterhin sehr wackelige Finanzmärkte und das immer wieder aufflackernde Thema “Gasversorgung aus Russland” - all das macht uns klar, daß wir uns nicht mit unseren guten Hoffnungen von Jahr zu Jahr hangeln sollten, sondern vielleicht doch in kleineren Etappen denken sollten und eines nicht vergessen dürfen:

Neben all diesen Schlagzeilen kommen auch immer wieder gute Themen zum Vorschein, die uns Hoffnungen machen und verdeutlichen, daß wir (wenn auch im Kleineren) vielfach selbst das Ruder in der Hand haben.

In unserem konkreten Fall fing das Jahr bereits aktiv mit einigen Treffen und Gesprächen an, es wurden auch am Flieger wieder kleinere Handgriffe durchgeführt - so weit halt, wie es uns bei der auch weiterhin ausstehenden Bereitstellung eines festen Stellplatzes möglich ist.

Darüber hinaus wird weiterhin mit Hochdruck an einer Alternative zu diesem Standort gearbeitet. Noch müssen wir etwas herumorakeln, aber bald wird es konkreter.

Was gibt es noch Neues?

Das immer wiederkehrende Thema “Buch”:

Die Produktion ist inzwischen angelaufen, die ersten Exemplare sind auch eingetroffen, jedoch musste ein großer Teil der Bücher reklamiert werden, da sich während der Produktion und des anschließenden Transportes die Deckel verzogen. Dieses wird nun bei der schnell eingeleiteten Nachfertigung genauestens beobachtet, so daß dieses Phänomen nicht mehr in Erscheinung tritt.

Hier sieht man es einmal wieder: Wären diese Schwierigkeiten mit einer Druckerei irgendwo im Ausland aufgetreten, hätte ich doch recht schlechte Karten. Hier hingegen zeigt man sich äusserst kulant und sehr verständnisvoll und zieht die Nachproduktion sofort vor.

In den nächsten Zeiten wird es auch wieder mehr Beiträge an dieser Stelle geben, denn es wird viel zu berichten und anzukündigen geben. Nicht nur der Fortgang unserer Arbeiten wird ein Thema sein, auch die Teilnahme an Messen, Vorlesungen und Veranstaltungen aller Art wird ausführlich dokumentiert.

Weitere alljähliche Themen sind unsere anstehende Hauptversammlung, für die wir Ort und Termin noch festlegen werden.

Internet:

Unsere Seite will gepflegt werden. Und das bedeutet in der nächsten Zeit wieder viel Arbeit. Das Shop-System befindet sich bereits im Testbetrieb, ein Infobereich mit “FAQ/häufig gestellten Fragen” und Dokumenten zum Herunterladen ist in der Entstehung und die immer wieder nach hinten hinausgeschobene Umstellung unserer Seite auf php kann nun endlich in Angriff genommen werden.

Und dann ist das Jahr auch schon bald wieder um …

Nein halt, bleiben wir doch erst einmal im Januar und freuen uns auf die vielen Möglichkeiten, die in unserer Hand liegen und die uns dieses Jahr zu dem werden lassen können, was wir uns wünschen - eine erfolgreiche Zeit, auf die wir gern zurückblicken werden.

In diesem Sinne - ein frohes neues Jahr!

EG

Weihnachten 2008

Freitag, Dezember 19th, 2008

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Ein paar Tage können wir nun noch die Restluft des Jahres 2008 einatmen, dann geht es in eine neue Runde mit vielen guten Vorsätzen und Hoffnungen - irgendwie wiederholt sich dieses Spektakel immer wieder aufs Neue.

Was ist denn nun im Jahr 2008 in Sachen HANSA JET alles geschehen?

Zunächst einmal das Negative:

Nichts Wesentliches am Flugzeug selbst! Seit September 2007 stehen wir nun in einer Halle am Hamburger Flughafen und werden stets erneut vertröstet und hingehalten mit der Zusage, uns bald einen geeigneten Hallenplatz zu überlassen. Selbst die einst schriftlich an uns gerichtete Zusage auf eine taugliche Hallenstellfläche ist in heutigen Tagen nicht einmal mehr das Papier wert.

Nun könnte man also meinen, es sei nichts weiter geschehen und der Verein stünde regungs-, taten- und vor allem hilflos vor einer unüberwindbaren Hürde.

In der Tat sind schon viele Gemeinschaften an viel niedrigeren Hürden zerbrochen.

Und bei uns?

Hier kommen wir zur positiven Seite:

Seit 2004 existiert unser Verein mit einer stetig wachsenden Anzahl an hoch qualifizierten Mitgliedern, die gemeinsam die Last des Vereinsalltags tragen. Gerade in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe von Aufgaben abzuleisten, die nicht direkt mit einer Arbeit am Fluggerät zu tun hatten.

Allein in diesem Jahr waren wir auf drei hochkarätigen Veranstaltungen vertreten (AIX 08, ILA 08 und “Musik und Technik”). Unsere Vereinsmitglieder nahmen sich der gigantischen Mengen an Dokumentation an und brachten diese in Reih und Glied.

Datenbanken zur Erfassung von Material und Dokumentation wurden entwickelt und befinden sich in der Erprobung, ebenso ist ein Shop-System in Angriff genommen und wird in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite den Einkauf/Verkauf erleichtern.

Der Vortrag von Wolfgang Borgmann im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) zeigte, wie sehr unser Projekt auch in diesen Kreisen beachtet wird.

Das seit August 2008 in Arbeit befindliche Buch ist mehrfach überarbeitet worden und befindet sich derzeit leider noch immer in der Herstellung. Der Druck ist seit langem fertig gestellt, jedoch nimmt das Binden des Werkes noch etwas Zeit in Anspruch. Auch in Sachen Sammelartikel gibt es eine weiterführende Kooperation mit Herb Greenwood (dem Erschaffer unseres ersten Vereinsmotivs).

Dieser wird nun den Entwurf vieler weiterer HANSA JET Motive in Angriff nehmen.

Und zu guter letzt zeigt sich auch, daß die eingangs erwähnte Hinhaltetaktik auf der einen Seite unter Umständen für offene Türen und Arme an anderen Stellen sorgt. Leider ist es derzeit noch nicht gegeben, konkreter zu werden.

Sollten unsere intensiv geführten Verhandlungen jedoch fruchten, sind wir nicht nur einen Schritt weiter.

Aber warten wir erst einmal ab, denn wir haben schon öfter ein Licht am Ende des Tunnels gesehen, doch das war dann immer nur der entgegenkommende Zug …

So, und nun lasst und froh und munter sein

Frohe Festtage

EG